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Talking Plant Sense

Station · Route Creative Education

Talking Plant Sense übersetzt pflanzliche Fähigkeiten in eine neue, verständliche Sprache.


Nicht wissenschaftlich vereinfacht, sondern sinnlich neu gefasst – damit Pflanzen nicht länger abstrakt erklärt, sondern intuitiv verstanden werden können.

Zentrale Fragestellung

Wie verändert sich unser Verhältnis zu Pflanzen, wenn wir ihre Fähigkeiten nicht erklären, sondern sprachlich und sinnlich erlebbar machen?

Hintergrund  

Pflanzen besitzen hochkomplexe Fähigkeiten, um Licht, Berührung, chemische Stoffe, Vibrationen und andere Organismen wahrzunehmen.


Das Problem ist nicht fehlendes Wissen – sondern fehlende Sprache. Wissenschaftliche Begriffe bleiben technisch, abstrakt und emotional fern.
Was wir nicht benennen können, bleibt uns innerlich fremd.

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Was wir heute
wissen

Wir haben für pflanzliche Fähigkeiten keine alltagstauglichen Verben.

Ohne Worte fehlt Vorstellung.
Ohne Vorstellung fehlt Beziehung.

Und ohne Beziehung fehlt Verantwortung.

Ziele 

  • Pflanzliche Wahrnehmung sinnlich übersetzen

  • Sprache als Schlüssel für Empathie nutzen

  • Wahrnehmung vor Bewertung setzen

  • Beziehung zu Pflanzen neu verhandeln

Kompass ·
Studio BOXQ 

Ansatz

Talking Plant Sense entwickelt neue Begriffe, die sich an menschlichen Sinnen orientieren – ohne Pflanzen zu vermenschlichen.
 
Die Wörter sind Brücken:
zwischen Wissenschaft und Alltag,
zwischen Wissen und Empathie,
zwischen Information und Haltung.
 
Prozess
 

  • Analyse wissenschaftlicher Beschreibungen pflanzlicher Fähigkeiten

  • Übersetzung technischer Begriffe in sinnlich anschlussfähige Sprache

  • Kollaborative Wortentwicklung (Workshops, Umfragen, Feedback)

  • Diskussion, Ablehnung, Verfeinerung – bewusst offen

  • Auswahl und Verdichtung zu einem konsistenten Wortsystem

Sprache entsteht hier nicht als Behauptung, sondern als Aushandlung.

Die neuen Wörter

Beispiele für entwickelte Begriffe:

  • inlux – pflanzliche Wahrnehmung von Licht

  • chemse – Wahrnehmung chemischer Stoffe und Signale

  • phytact – Reaktion auf Berührung und mechanische Reize

  • pervibe – Wahrnehmung von Vibrationen und Schwingungen


Keine Metaphern.
Keine Vermenschlichung.
Sondern neue sprachliche Werkzeuge.

Erlebnis · VR / XR

Besucher:innen erleben die neuen Wörter räumlich. Nicht als Text, sondern als Situation.

Im VR Erlebnis werden inlux, chemse, pervibe und phytact körperlich erfahrbar:
durch Bewegung, Nähe, Veränderung, Reaktion & Düfte.

Die Begriffe werden nicht erklärt – sie werden verstanden, weil man sie erlebt.

Wirkungsebene

Talking Plant Sense zielt nicht auf kurzfristige Verhaltensänderung.
Es verändert Wahrnehmung – und damit die Grundlage zukünftiger Entscheidungen.

Neue Sprache → neue Vorstellung → neue Beziehung.

Projektformat

  • interaktive Station

  • Workshop-basiert oder als Ausstellung

  • VR / XR-Modul optional integrierbar

  • geeignet für Bildung, Museen, Festivals, öffentliche Räume

Einordnung im
Gesamtsystem
Studio BOXQ

Talking Plant Sense ist eine Station auf der Route Creative Education.
Sie kann eigenständig erlebt oder mit anderen Stationen kombiniert werden –
je nach Kontext, Ort und Zielgruppe.

Talking Plant Sense ist eine Awareness Campaign und ein konzeptionelles, inklusives VR-Ausstellungsformat.

Durch die Entwicklung neuer Begriffe macht das Projekt pflanzliche Wahrnehmung kommunizierbar – nicht vermenschlichend, sondern übersetzend. So wird sichtbar, wo Sprache endet und neue Formen von Wahrnehmung beginnen. die erste Station – kurz, konkret, ohne Umwege.

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