
Zwei Routen, eine Arbeitslogik
Studio BOXQ arbeitet entlang zweier Routen: Creative Education und Conceptual Design.
Beide folgen derselben Arbeitslogik: Orientierung schaffen, bevor Lösungen festgelegt werden. Entlang dieser Routen entstehen Stationen – von Bildungsformaten bis zu konzeptionellen, übertragbaren Designlösungen.
Route 1: Creative Education (Kreative Bildung)
Diese Route fokussiert Wahrnehmung, Lernen und Beteiligung – überall dort, wo Orientierung
Voraussetzung für Veränderung ist.
Route 2: Conceptual Design (Konzeptionelles Design, Licensing)
Diese Route widmet sich der konzeptionellen Neuausrichtung von Produkten, Systemen und
Strukturen – mit Stationen, die übertragbar oder lizenzierbar sein können.
Stationen als Ergebnis
Entlang dieser Routen entstehen Stationen in Form unterschiedlicher Formate – von Bildungsformaten bis zu konzeptionellen, übertragbaren Designlösungen für Organisationen, Produkte oder Systeme.
Je nach Ziel, Umfeld und Fragestellung können daraus Bildungsformate, konzeptionelle Designlösungen, Awareness Kampagnen, Toolkits, Interaktionen oder andere gestalterische Ausprägungen entstehen. Stationen sind so angelegt, dass sie eigenständig weitergeführt, übergeben oder lizenziert werden können.
Stationen
Talking Plant Sense
Route: Creative Education
Thema: Pflanzen & Wahrnehmung
Status: orts- & kontextabhängig
Kontext: Ausstellung & Diskurs
Format: Awareness Campaign & VR-Erlebnis
Wirkung: Eine neue, zugängliche Sprache für pflanzliche Wahrnehmung. Nicht vermenschlichend – sondern übersetzend. So wird sichtbar, wo unsere Sprache endet und Wahrnehmung neu beginnt.
Snaplings
Route: Licensing / Conceptual Design
Thema: Modulare Kinderbekleidung
Status: Übergabe / Lizenzierung möglich
Für wen: Familien, Hersteller, Handel
Format: Produkt- & Systemkonzept
Wirkung: Kleidung wächst mit, reduziert Neukäufe und verlängert die Nutzungsdauer durch modulare Austausch- und Anpassungselemente.
Forest Design Workshop
Route: Creative Education
Thema: Naturbeobachtung & Innovation
Status: orts- & kontextabhängig
Für wen: Teams, NGOs, Bildung
Format: Workshop + Toolkit
Wirkung: Teilnehmende entwickeln aus realer Naturbeobachtung konkrete, weiterverwendbare Design- und Innovationsansätze. Buchbar.
RE-Plush
Route: Licensing / Conceptual Design
Thema: Plüschtiere NEU gedacht
Status: Übergabe / Lizenzierung möglich
Für wen: Familien, Hersteller, Handel
Format: Produkt- & Systemkonzept
Wirkung: Verschiebt das Verständnis von Spielzeug von Wegwerfprodukt zu zirkulärem System mit emotionaler Bindung und verlängertem Lebenszyklus.
Treeality
Route: Creative Education
Thema: Unsichtbare Leben von Bäumen
Status: orts- & kontextabhängig
Für wen: Öffentlichkeit, Bildung, Ausstellungen
Format: AR-Trail mit QR-Codes
Wirkung: Das verborgene Leben von Bäumen wird visuell erfahrbar und fördert Verständnis und Empathie für Waldökosysteme.
Human–Wildlife Coexistence
Route: Creative Education & Concept design
Thema: Human–Wildlife Coexistence
Status: laufend, von SAVE geführt
Für wen: Öffentlichkeit, Betroffene in Konfliktregionen, Stiftungen & Förderinstitutionen
Format: Awareness Campaign, Social Media, KI-gestützt)
Wirkung: Komplexe Mensch–Wildtier-Konflikte werden über narrative Perspektivwechsel verständlich und emotional zugänglich gemacht.

Die Arbeitslogik von
Studio BOXQ
Studio BOXQ gestaltet Arbeits- und Lernprozesse, in denen Orientierung entsteht und Entscheidungen möglich werden.
Zum Einsatz kommt diese Arbeitsweise in Bildung, Organisationen und offenen gesellschaftlichen Kontexten, überall dort, wo komplexe Fragestellungen bearbeitet werden müssen.
Die Arbeit folgt dabei drei Prinzipien
Verstehen statt Vereinfachen.
Perspektiven statt Positionen.
Orientierung statt Aktionismus.
Wirkung statt Behauptung.

1. Einstieg (unverbindlich)
Kennenlernen, Ziel und Kontext klären – und gemeinsam die passende Route (Creative Education oder Conceptual Design) für das jeweilige Projekt oder den Lernkontext.
2. Standortbestimmung (unverbindlich)
Perspektiven spiegeln, Komplexität ordnen und Spannungsfelder sichtbar machen. Erste konzeptionelle Skizzen zeigen, wo der Hebel liegt.
3. Routenentwurf
Ich entwickle zwei mögliche Design- oder Bildungsstationen entlang der gewählten Route, jeweils mit klarem Fokus, Formatidee und Wirkungsrichtung.
4. Weichenstellung
Gemeinsame Entscheidung für eine Station.
Diese wird konzeptionell ausgearbeitet, strukturiert und umsetzungsfähig aufbereitet.
5. Umsetzung (optional)
Umsetzung eigenständig oder begleitet – als Sparring oder gemeinsame Realisierung.